von Prof. Dr. Max Otte

Die Namen Erich Sixt und Michael Dell sind Ihnen sicherlich ein Begriff. Kennen Sie auch Georg Näder, den Chef von Otto Bock, dem Weltmarktführer für künstliche Gliedmaßen?

Alle drei Herren haben etwas gemeinsam. Sie sind allesamt erfolgreiche Unternehmer, die bereits komplette Märkte aufgemischt haben. Dabei hat niemand von ihnen je Betriebswirtschaftslehre studiert.

Mit meinem langjährigen und sehr geschätzten Kollegen Axel Gloger habe ich schon viele Diskussionen über Unternehmenskultur  und -strategie führen dürfen. Er kennt sich aus in diesem Metier. Und er bringt es in seinem Buch „Betriebswirtschaftsleere: Wem nützt BWL noch?“ knallhart auf den Punkt:

Erfolgreiche Unternehmer sind erfolgreich mit, ohne oder trotz BWL. Viel wichtiger als die universitäre Ausbilung ist gesunder Menschenverstand, Leidenschaft und der Wille zur Sparsamkeit.

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Aus seinem Buch lassen sich einige spannende Erkenntnisse ziehen:

So studierten im Jahr 2015 etwa 400.000 junge Menschen Betriebswirtschaftslehre. Ihre Hirne wurden aber nur zur Hälft beansprucht. Denn die BWL adressiert nur die linke, für Kontrolle zuständige Gehirnhälfte, nicht aber die rechte, in der Kreativität, Leidenschaft und Fantasie angesiedelt sind.

Gerade diese kreativen Fähigkeiten sind aber ganz besonders wichtig, wenn wir neue Ideen und effiziente Lösungen entwickeln wollen.

Axel Gloger schreibt: Der Kern der BWL ist sinnvoll als kleines Einmaleins für Unternehmer, die den Überblick behalten wollen. Die relevanten Bestandteile dieser Wissenschaft lassen sich jedoch in rund drei Wochen erlernen.

Zudem spielen klassische familiengeführte, mittelständische Unternehmen im klassischen BWL-Studium kaum eine Rolle. Dabei aber bilden gerade sie das erfolgreichste Segment der deutschen Wirtschaft.

Die Betriebswirtschaftslehre bedarf einer grundlegenden Reform, so Axel Gloger. Die Hochschulen werden lernen müssen, jene umfassend gebildeten Menschen heranzubilden, die Unternehmen heute suchen.

In seinem aktuellen Buch deckt Gloger in einem informativen Streifzug die vielen Schwächen der deutschen Betriebswirtschaftslehre auf. Dabei lässt er Studierende und Lehrende, Praktiker und Wissenschaftler zu Wort kommen. Locker geschrieben und amüsant zu lesen, illustriert der Text in vielen Facetten seine beeindruckende These:

Die in den Hochschulen aktuell gelehrte Betriebswirtschaftslehre ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben ist. Reformen sind notwendig.

Die Hochschule von morgen muss anders sein. Darin bin ich mir mit Axel Gloger einig.

Einige wenige Pioniere sind schon auf dem Weg und setzen in ihren Curricula auf eine breite klassische Bildung. Fächer wie Philosophie, Mathematik, Geschichte und Kunst stehen auf dem Programm. Eine ähnliche Strategie verfolgt das St. John’s College in Santa Fe. Dort stehen die Klassiker auf dem Lehrplan, die Studierenden lesen Homer und Aristoteles, Hobbes und Machiavelli sowie die großen Stimmen der Weltliteratur, Dante, Kafka, Goethe.

Es geht nicht um repetitives Lernen, um das Abspulen von Fakten, sondern um die Fähigkeit, zu denken, sich auszudrücken und sich Techniken anzueignen, sich Wissen zugänglich zu machen. Den Studierenden soll Metawissen vermittelt werden, in Form von Herangehensweisen und Denkroutinen. Diese Art von umfassend gebildeten und nicht nur ausgebildeten Bewerbern suchen Unternehmen heute bereits: selbstständig denkende, handelnde und entscheidende Mitarbeiter, nicht fleißige Sachbearbeiter, die den „Wöhe“ herunterbeten können.

Das ist ein Weg, für den auch ich, liebe Leser, plädiere. Humanistische Bildung und Geschichtswissen unserer Studenten müssen umfassend gestärkt werden. Viele Jahre lang habe ich selbst Betriebswirtschaftslehre, namentlich Unternehmensfinanzierung, an einer staatlichen deutschen Hochschule gelehrt. Die Betriebswirtschaftslehre ist eines der wichtigsten Werkzeuge unserer modernen Welt. Dennoch glaube ich, dass uns die BWL-isierung des gesellschaftlichen und politischen Dialogs direkt in die Desinformationswirtschaft führt.

In seiner Kritik der reinen Vernunft bezeichnet Immanuel Kant Aufklärung als den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Allerdings scheinen wir uns mit der Betonung des unmittelbar technisch verwertbaren Wissens immer weiter vom Pfad der Aufklärung und der kritischen Reflexion fortzubewegen.

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Mein Ratschlag ist nicht nur an Studenten gerichtet: Beschäftigen Sie sich, werte Leser, mit Geschichte, Geisteswissenschaften, Kunst und Literatur. Wenn Sie sehen, wie Menschen in anderen Epochen gedacht haben, dann merken Sie auch, dass es immer wieder um dieselben Fragen geht: Hass, Liebe, Größe, Niedertracht, Gier, Neid, Stolz, Großzügigkeit, Mut und Feigheit. Sie kommen nur heute in einer anderen Sprache und in anderem Gewand daher.

Das Wissen aus vergangenen Jahrhunderten – möglichst anhand von Quellen und Büchern aus dieser Zeit studiert – hilft Ihnen, die Mächtigen von heute im richtigen Licht zu sehen. Wenn Sie zum Beispiel sehen, wie geschickt Julius Caesar in De Bello Gallico die Kriegstatsachen darstellte, um den weit entfernten römischen Senat zu beeindrucken, können Sie einen anderen Blickwinkel auf die Kriege der heutigen Zeit gewinnen.

Dies alles ist bei weitem keine Geheimlehre.

Auch Finanzen und Investments sind kein okkultes Wissen. Seit vielen Jahren schon erkläre ich in meinem Börsenbrief Der Privatinvestor die Börse, um Privatanleger in die Lage zu versetzen, souveräner mit ihrem Geld umzugehen.

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Im vergangenen Jahr aktualisierte ich mein Buch „Investieren statt sparen“.

Und diese Neuauflage war auch bitter nötig. Bombardieren uns doch die Finanzmedien tagtäglich mit derartig vielen und unnützen Berichten im Stil von Sportereignissen, dass der Blick für die Grundlinien des strategischen Vermögensaufbaus völlig verlorengeht. Auch die Politik ist eher desinteressiert: Eine Initiative zu mehr finanzieller Bildung an den Schulen, die ich vor ein paar Jahren bei den deutschen Kultusministerien anstieß, fand keinerlei Widerhall.

Sie müssen wissen, liebe Leser:

Im Prinzip gibt es nur zwei Arten von Vermögen – Geldvermögen und Sachvermögen. Beim Geldvermögen lässt sich in der Regel eine stetige Verzinsung erzielen, der Investor trägt aber das Emittentenrisiko (also das Risiko, dass derjenige, der die Forderung garantiert, zahlungsunfähig wird). Bei Zertifikaten und Anleihen sind dies Banken und Unternehmen, bei Kontenbeständen, Bargeld und Staatsanleihen ist dies der Staat.

Nach der Lehman-Pleite merkten viele Sparer zum ersten Mal, dass Zertifikate reine Geldforderungen gegen die Bank sind und kein Zugriffsrecht auf das zugrunde liegende Sachvermögen ermöglichen. Außerdem ist Geldvermögen durch die Inflation bedroht.

Sachvermögen hat anders als Geldforderung einen gewissen Substanzwert, bleibt also auch bei einem Zusammenbruch des Geldsystems erhalten. Allerdings hängt der Wert von Sachvermögen stark vom Markt ab und von dem Preis, der derzeit am Markt gezahlt wird. Zum Sachvermögen gehören auch Aktien von echten Unternehmen (also keine Internetklitschen, Phantasieprojekte mit erneuerbaren Energien oder kleine Minenbetreiber irgendwo in Südamerika, sondern von Unternehmen, die schon mindestens seit zehn Jahren existieren und ordentliche Dividenden zahlen). Letztlich hängt der Wert des Sachvermögens an der Rendite, die man damit erzielen kann.

Außerdem kommt es noch darauf an, wie liquide Ihr Vermögen ist. Damit meine ich nicht nur, ob Sie einen Vermögensbestandteil jederzeit veräußern können, sondern auch, ob Sie aufgrund der Marktschwankungen gegebenenfalls warten müssen, bis Sie den Vermögensbestandteil ohne Verlust veräußern können.  

Die schlechteste Vermögensklasse ist illiquides, weil langfristig gebundenes Geldvermögen. Diese Vermögensklasse ist durch Inflation und Insolvenz am meisten bedroht.

6 Hinweise für Ihre Kapitalanlage, die ich Ihnen heute an die Hand geben möchte:

Tätigen Sie nur Kapitalanlagen, die Sie nachvollziehen können.

Strukturieren Sie Ihre Kapitalanlagen nach dem Reinheitsgebot: nur einfache Aktien oder Aktienfonds, Anleihen oder Anleihenfonds, Fest- oder Termingelder, Girokonten und Gold, gegebenenfalls auch Immobilien.

Investieren Sie nur Geld in Aktien(-fonds), welches Sie für fünf Jahre nicht benötigen.

Meiden Sie geschlossene Fonds, Private Equity und Zertifikate, insbesondere wenn tolle Namen draufstehen, und andere komplexe Produkte der Branche.

Meiden Sie Modethemen (China, BRIC, Erneuerbare Energien, Internet etc.). Investieren Sie in langweilige Themen. Sie wollen schließlich Geld verdienen und nicht unterhalten werden.

Fragen Sie immer Ihren Berater nach der Gesamtkostenquote – nach den gesetzlichen Vorschriften ist er verpflichtet, Ihnen diese zu nennen. Lassen Sie sich die Auskunft schriftlich geben. Die Gesamkostenquote sollte um die 1,5 Prozent, nicht aber über 2 Prozent liegen. 

Ganz gleich, wie Ihre individuelle Strategie genau aussieht: Ein wichtiger Bestandteil sollten in jedem Fall Aktien sein. Denn Aktien sind Produktiv-Vermögen. Tausende Mitarbeiter arbeiten daran, den Wert des Unternehmens, und damit den Ihrer Aktien, zu steigern. Mit der richtigen Anlagestrategie können Sie eine Rendite zwischen 8 und 10 Prozent erzielen und Ihr Vermögen alle 7 bis 10 Jahre verdoppeln. Zudem sind Aktien Realvermögen und damit gegen Inflation und Währungsrisiken recht gut geschützt.

Meine Königsanalyse® kombiniert die Erfolgsprinzipien des wertorientierte Kapitalanlage mit dem Reinheitsgebot der Vermögensanlage, wodurch sie es meinem Team und mir ermöglicht, aus dem gesamten Anlageuniversum diejenigen Wertpapiere herauszufiltern, die aktuell unterbewertet sind und gleichzeitig langfristig echte Qualitätsaktien – also Könige unter den Aktien – darstellen.

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Ich würde mich freuen, auch Sie als Leser begrüßen zu dürfen.

Auf gute Investments,

Ihr

 

Max Otte